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Wissenswertes über Porzellan

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Wussten Sie, dass...

...der Begriff „Porzellan“ ursprünglich auf die italienische Bezeichnung einer Meereschnecke zurück geht? Aufgrund der Beschaffenheit und Optik des Schneckenhauses, wurde die Kaurischnecke, italienisch „porcellana“, bereits Ende des 13. Jahrhunderts Namensgeber für den Wertstoff „Porzellan“. Die glatte und glänzende Oberfläche der Schnecke gleicht der Glasur von Porzellanware. Diese hygienisch glatte und widerstandsfähige Glasur macht Porzellan zu einem idealen Material für Geschirr: Praktisch unangreifbar für Säuren oder Alkalien und weitestgehend schnitt- und kratzfest! Er lässt sich leicht und vollständig von Speise- und Getränkeresten reinigen und ist absolut geruchs- und geschmacksneutral. Und nicht zuletzt ist weißes Porzellan absolut spülmaschinenfest.

Doch wie wird Porzellan hergestellt und welche Eigenschaften machen das Material so besonders?

Die Herstellung von Porzellan erfolgt in der Regel in zwei Schritten
Zuerst wird aus der Porzellanmasse (Hauptbestandteile sind Kaolin, Feldspat und Quarz) ein Rohling geformt und in einem Glühbrand bei bis zu 1.000° C zum porösen und empfindlichen „Scherben“ gebrannt. Auf diesem wird in einem zweiten Arbeitsschritt die in Art und Zusammensetzung glasähnliche Glasur aufgebracht und in dem sogenannten Glattbrand mit dem Scherben verschmolzen. Und genau hierbei gewinnt das Hartporzellan seine besonderen Eigenschaften: Durch die bei diesem langwierigen Brennvorgang eingesetzten extrem hohen Temperaturen „sintert“ der Feldspatbestandteil des Scherbens – er schmilzt, der Scherben erweicht, schwindet und verdichtet sich. Und dabei erhöhen sich seine Festigkeit und Widerstandsfähigkeit massiv. Die weitestgehend schnitt- und kratzfeste Glasur entsteht, welche geruchs- und geschmacksneutral ist und optisch eben an die Oberfläche der Meeresschnecke erinnert.

Ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Qualität ist die Porosität des Porzellans. Dies bezieht sich auf das Porenvolumen (Hohlräume) des Materials. Generell gilt, je höher die Brenndauer und je feiner der Rohstoff, desto weniger porös ist die Ware. Eine geringe Porosität wirkt sich positiv auf die Wärmespeicherung aus. Deshalb kann Porzellan Wärme von Speisen besser und länger speichern, als z.B. Metall oder Hartglas. Diese Eigenschaften machen Porzellan zum optimalen Begleiter in der Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.

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Welche Porzellanarten werden unterschieden?

Bei LUCHS finden Sie eine große Auswahl an Gastronomieporzellan. Sofern nicht anders angegeben bestehen alle unsere Porzellanartikel aus Hartporzellan. Dieses wird bei mindestens 1.400° C gebrannt und hat einen hohen Kaolinanteil, was einen festen Scherben und eine harte Glasur erzeugt. Unter Hotelporzellan wird gastronomiegerecht gestaltetes Porzellangeschirr verstanden, bei dem bspw. die Kanten verstärkt wurden und Tassen sowie Teller problemlos und sicher stapelbar sind.

Im Allgemeinen werden noch weitere Porzellanarten unterschieden: Als Oberbegriff wird oftmals der Begriff Keramik verwendet. Dies bezeichnet anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, darunter neben Porzellan auch Steingut und Terrakotta. Beim sogenannten Weichporzellan ist der Kaolinanteil geringer, weshalb es auch nur bei niedriger Brenntemperatur gebrannt wird. Dadurch ist das Material nicht für den täglichen Gebrauch ausgelegt und auch nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet.  Das Knochenporzellan, englisch „Bone China“, hingegen findet auch in der Gastronomie und Hotellerie Verwendung, denn bei diesem Verfahren wird dem Rohling Knochenasche hinzugegeben, was für einen hohen Glanz und besondere Festigkeit sorgt. Gleichzeitig bekommt das Material aber auch eine gewisse Lichtdurchlässigkeit. Aufgrund dieser sehr weißen und durchscheinenden Optik, gilt Bone China als sehr edles Porzellan.

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Sie suchen verlässliches Gastronomiegeschirr?

Dann finden Sie bei LUCHS eine große Auswahl an bewährten Gastro Geschirrartikeln aus Porzellan: Von weißem bis buntem und dekoriertem Geschirr, über runde, eckige und ovale Teller, Platten und Schalen für Gastronomie, Hotellerie und Cateringbertriebe. Neben bekannten Porzellanmarken, wie „Seltmann Weiden“ oder „Churchill“, finden Sie auch unsere bewährten Marken „Pagenau“, „Parker’s Choice“ und „von Einhorn“.

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Aus dem Hause „Pagenau“ kommt Qualitätsporzellan mit hohem Gebrauchsnutzen: klar in der Form, optimal in der Funktion und beständig im Gebrauch. Mit widerstandsfähiger Glasur, guter Stapelfähigkeit und verstärkten Rändern. Hier findet sich auch die Spezialität von „Pagenau“: Systemgeschirr! Größtenteils kompatibel mit den GV-Formen namhafter deutscher Porzellanhersteller und passend für die meisten Warmhaltesysteme. In verschiedenen Qualitäten, aber stets mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Auch Anspruchsvolle werden bei Parker’s Choice fündig: Hier findet sich Gastroporzellan in zahlreichen klassischen Formen. Aus reinweißem Hartporzellan, hochbelastbar durch verstärkte Ränder und mit guter Stapelfähigkeit. Der hohe Anspruch findet sich auch im Detail wieder: Besonderer Wert wird auf die Politur der Stellringe und eine gleichmäßige, hoch schnittfeste Glasur gelegt – für alle, die Qualität wertschätzen.

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Geschirr aus Hartporzellan gefertigt durch „von Einhorn“ in traditionellen Formen und solider Qualität zu günstigen Preisen. Bodenständig und robust, preisgünstig und dauerhaft. Artikel mit dem Zusatz BASIC im Logo eigenen sich hervorragend als Basis-Ausstattung in Gastronomie, Hotellerie und Catering.

Oder doch lieber Geschirr aus Opalglas?

Neben zahlreichen Porzellanserien, finden Sie bei uns auch Geschirr aus Opalglas! Gastro-Geschirr aus diesem Material wird, aufgrund seiner hygienischen und porenfreien Oberfläche, gerne in sensiblen Bereichen wie der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt. Um die Lebensdauer von Opalglas um ein Vielfaches zu verlängern, wird es in einem technischen Verfahren vollständig gehärtet. So entsteht Gastronomiegeschirr komplett aus Glas, das zugleich hygienisch, dauerhaft und wirtschaftlich ist. Selbst Temperaturschocks von 130° C übersteht das Material unbeschadet. Und falls es doch einmal zerstört wird, zerbricht Opalglas in kleine, nur wenig scharfe Stücke.

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Der Hersteller „ARC France“ hat bereits 1958 das Verfahren der totalen Härtung von Glas vervollkommnet. Das dort produzierte Opalglas wird besonders im Großküchen- und Cateringbereich eingesetzt, wo es den Vorteil seiner hohen Widerstandsfähigkeit gegen thermische und mechanische Belastungen voll ausspielen kann.

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